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Arches National Park – Self-guided durch den Fiery Furnace

Markante Felszinnen, riesige Felsbrocken, gigantische Felstürme und bis zu 60 Meter hohe Steinplatten, der Fiery Furnace ist eine der spektakulärsten Landschaften im Arches National Park. Das rund 1 km² große Areal bildet ein natürliches Labyrinth aus engen Gängen, verwinkelten Passagen und hoch aufragenden Sandsteinmauern..

Einen klassischen Wanderweg gibt es hier nicht. Stattdessen sucht Ihr Euch Euren Weg selbst durch das Felsenlabyrinth und müsst dabei verschiedenste Hindernisse überwinden. Gewandert und geklettert wird auf unregelmäßigem, teils gebrochenem Sandstein, über schmale Felsvorsprünge oberhalb steiler Abbrüche und durch lose Sandpassagen. Immer wieder warten enge Spalten zum Hindurchzwängen, kleine Sprünge über Felsspalten oder Stellen, an denen Ihr Euch mit Händen und Füßen gegen die Sandsteinwände drücken müsst, um voranzukommen.

Der Fiery Furnace erfordert daher Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und eine gute Grundkondition. Wenn Ihr diese Voraussetzungen mitbringt, werdet Ihr jedoch mit einer außergewöhnlich intensiven und abenteuerlichen Erfahrung belohnt.

– Aktualisiert November 2025 –

Um den Bereich zu betreten, braucht Ihr entweder müsst an einer geführten Ranger-Tour teilnehmen oder Ihr braucht ein spezielles Self-Guided-Permit, ohne eines von beiden ist der Zugang nicht erlaubt.

Sofern Ihr allerdings ein Ticket für die Ranger-Tour oder ein Self-Guided Exploration Permit besitzt, benötigt Ihr übrigens zusätzlich kein Time-Entry-Permit mehr, das seit 2022 für die Einfahrt in den Arches National Park verpflichtend ist.

Ranger Tour (“Go with a Ranger”)

Ranger-geführte Wanderungen durch den Fiery Furnace werden in der Regel zwischen Frühling und Herbst angeboten und müssen vorab über recreation.gov reserviert werden. Tickets gibt es bis zu sieben Tage im Voraus und kosten $16 pro Person (Stand November 2025). Die Touren dauern typischerweise rund 2,5 Stunden und sind körperlich mittelschwer bis anspruchsvoll.

Bitte beachtet, dass die Touren sehr schnell ausgebucht sind und das Ihr die Tickts vorab persönlich im Visitor Center abholen müsst, entweder am Tag davor oder am selben Tag sehr früh morgens.

Self-guided Tour

Alternativ könnt Ihr Fiery Furnace auch auf eigene Faust erkunden, hierfür benötigt Ihr aber ein spezielles Self-Guided Exploration Permit.

Diese Permits müssen zwischen sieben und zwei Tagen im Voraus online über recreation.gov reserviert werden und kosten $10 pro Person (Stand November 2025).

Sobald Ihr die Reservierung habt, müsst Ihr das Permit persönlich im Visitor Center abholen, entweder am Tag davor oder am Tag der Tour. Dazu müssen alle Personen mit Permit anwesend sein und sich vor Ort das rund 10-minütige Bildungsvideo ansehen, das Teil der Permit-Ausgabe ist.

Der Trail startet direkt am Parkplatz und mittlerweile gibt es im Fiery Furnace kleine, unauffällige Schilder, die den Verlauf der Ranger-Route markieren. Diese sind allerdings nicht immer sofort zu erkennen und müssen teilweise bewusst gesucht werden.

Für den rund vier Kilometer langen Loop, inklusive ein- bis zweimal falsch abbiegen, solltet Ihr etwa zwei Stunden einplanen. Unabhängig davon eröffnen sich im Labyrinth zahlreiche weitere mögliche Wege, die Ihr je nach Lust, Orientierungssinn und Kondition ebenfalls erkunden könnt.

Bitte beachtet, dass es sich beim Fiery Furnace nicht um einen klassischen Wanderweg handelt. Markierte Trails fehlen weitgehend, GPS-Geräte funktionieren aufgrund der hohen Sandsteinwände nur eingeschränkt und viele Passagen führen in Sackgassen.

Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und ein gewisses Maß an Orientierungssinn sind daher zwingend erforderlich.

Unterm Strich ist der Fiery Furnace ein echtes Abenteuer: Sich selbst einen Weg durch das enge Felslabyrinth zu suchen, über Slickrock zu klettern und zwischen meterhohen Sandsteinwänden zu wandern, macht unglaublich viel Spaß und gehört ohne Zweifel zu den eindrucksvollsten Erlebnissen im Arches National Park.

Wir haben die Tour mittlerweile bereits zweimal gemacht und würde immer wieder in das Labyrinth zurückkehren.

More

Mehr Informationen zum Scenic Drive oder weiteren Wanderungen im Arches National Park – darunter zum Delicate Arch oder durch den Devils Garden – findet Ihr in den jeweils gesonderten Beiträgen.

Wenn Ihr schon in dieser Region unterwegs seid, solltet Ihr Euch außerdem den auf der anderen Seite von Moab gelegenen Canyonlands National Park keinesfalls entgehen lassen. Trotz der räumlichen Nähe könnten die Landschaften kaum unterschiedlicher sein und ergänzen sich perfekt.

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