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New York City – Brooklyn, Coney Island & Queens

Die meisten Besucher zieht es bei einem New-York-Besuch vor allem nach Manhattan, doch die Stadt hat noch vier weitere Stadtbezirke zu bieten: Brooklyn, die Bronx, Queens und Staten Island. Passenderweise werden sie oft als „Outer Boroughs“ bezeichnet, denn abgesehen von Manhattan verirren sich die meisten Touristen eher selten dorthin.

Für Brooklyn gilt dies inzwischen nur noch bedingt. Lange Zeit im Schatten Manhattans stehend, hat sich der Bezirk zu einem echten Geheimtipp entwickelt und das völlig zu Recht.

Wer die Brooklyn Bridge überquert, kann nicht nur den einzigartigen Blick auf die Skyline Manhattans genießen, sondern auch direkt in Brooklyns vielfältige Nachbarschaften eintauchen. An heißen Tagen oder bei etwas mehr Zeit lohnt sich zudem ein Abstecher nach Coney Island, dem berühmten Strand mit Promenade, Freizeitpark und typischem Urlaubsflair, ein echter Kontrast zum hektischen Großstadtleben.

Auch Queens bietet lohnenswerte Ziele, von modernen Stadtteilen wie Long Island City (LIC) bis zu ikonischen Orten wie Flushing Meadows, Heimat der beeindruckenden Unisphere. Queens ergänzt die typischen Manhattan-Erlebnisse perfekt und zeigt eine andere, vielseitige Facette der Stadt.

– Aktualisiert November 2025 – 

Brooklyn
Brooklyn Bridge

Die Brooklyn Bridge ist sicherlich die bekannteste der 65 Brücken New Yorks und ein Muss für jeden Besucher.

Die 1883 fertiggestellte Brücke war damals ein kleines Wunderwerk der Technik. Sie war nicht nur eine der ersten Hängebrücken der USA, sondern mit einer Länge von 1.834 Metern und einer Breite von 25,9 Metern, war sie zugleich auch die längste Hängebrücke der USA.

Heute hat die den East River überspannende Brücke sechs Fahrspuren sowie einen höher gelegenen Fuß- und Radweg, von dem aus sich bereits ein erster beeindruckender Blick auf die Skyline von Manhattan eröffnet.

Früher war die Brooklyn Bridge als Sehnsuchtsbrücke bekannt, da sie mitten ins Herz von Manhattan führte und damit den Traum von einem besseren Leben symbolisierte.

Heute zieht sie sowohl New Yorker als auch Besucher aber auch gern in die andere Richtung nach Brooklyn. Der einst verpönte Stadtteil, der viele Jahre wegen Armut und Kriminalität in einem zweifelhaften Licht stand, gehört heute zu den beliebtesten Vierteln New Yorks und ist ebenso bekannt wie Manhattan selbst.

DUMBO

Am Ende der Brookly Bridge erreicht Ihr DUMBO (“Down Under the Manhattan Bridge Overpass”). Früher dominierten hier Lagerhallen und Kontore, heute hat sich das Viertel zu einem der bedeutendsten Künstlerviertel New Yorks entwickelt. In den ehemaligen Hallen sind Kunstgalerien, Designstudios, Architekturbüros, Restaurants und Cafés eingezogen, die DUMBO zu einem kreativen Hotspot machen.

Manhattan Bridge

Nördlich der Brooklyn Bridge befindet sich die 1909 eröffnete Manhattan Bridge, die in Höhe Chinatowns Manhattan mit Brooklyn verbindet und ebenfalls nach DUMBO führt. Nach der Brooklyn Bridge und der Williamsburg Bridge war sie die letzte der drei über den East River führenden Hängebrücken.

Auf ihren zwei Ebenen verlaufen heute vier Gleise für die Subway, sieben Fahrspuren für den Fahrzeugverkehr sowie ein Fuß- und Radweg. Täglich passieren die Brücke rund 320.000 Subway-Passagiere, 75.000 Kraftfahrzeuge und 3.000 Radfahrer und Fußgänger.

Brooklyn Heights

Direkt westlich von DUMBO schließt sich das Viertel Brooklyn Heights an, bekannt für seine eleganten Reihenhäuser und die Brooklyn Heights Promenade.

Von hier bietet sich ein einmaliger Blick auf den East River, die Brooklyn Bridge und die Skyline von Manhattan. Die Promenade eignet sich hervorragend für einen entspannten Spaziergang, bei dem man die Brücken und die Stadt in Ruhe genießen kann.

Coney Island

Nach rund eine Stunde mit der Bahn erreicht Ihr das äußerste südliche Ende von Brooklyn direkt an der Atlantikküste.

Hier erwartet Euch statt Hochhäusern und Straßenlärm ein riesiger Strand, der alles bietet, was man sich von einem klassischen Badeort wünscht, und – an ausgewählten Tagen – allerlei Vergnügen im angrenzenden Freizeitpark.

Im 19. Jahrhundert war Coney Island ein beliebter Bade- und Ferienort für wohlhabende New Yorker, die die gut 20 Kilometer von der Stadt an den Strand reisen konnten. Nach dem Zweiten Weltkrieg verschlechterte sich der Ruf der Halbinsel jedoch aufgrund hoher Kriminalität, und Coney Island verfiel zu einer No-go-Area.

Seit einigen Jahren erlebt Coney Island jedoch eine Renaissance. Die Promenade und die U-Bahn-Station wurden renoviert, der Freizeitpark wurde modernisiert und neue Wohnprojekte entstehen, die das Viertel zunehmend lebenswerter machen.

Heute zeigt sich Coney Island als Mischung aus Alt und Neu: Wohnblöcke, kleine Einfamilienhäuser und Einkaufszentren prägen das Bild, während Strand und Vergnügungspark nach wie vor zentrale Anziehungspunkte sind. Gleichzeitig spürt man noch die sozialen Unterschiede, die das Viertel prägen und ihm seinen besonderen Charakter verleihen.

Queens

Queens ist der flächenmäßig größte Stadtbezirk New Yorks und gleichzeitig einer der vielfältigsten. Hier leben Menschen aus allen Teilen der Welt und das spiegelt sich in den Stadtteilen, Parks und kulturellen Angeboten wider.

Abseits der typischen Touristenpfade findet Ihr hier hier spannende Orte, schöne Aussichtspunkte und abwechslungsreiche Gastronomie.

Long Island City (LIC)

Long Island City liegt direkt am East River gegenüber von Midtown Manhattan und hat in den letzten Jahren eine rasante Entwicklung durchlaufen. Alte Industriehallen wurden zu modernen Wohnungen, Büros, Kunstgalerien und Restaurants umgewandelt.

Besonders beliebt ist die Uferpromenade mit fantastischem Blick auf die Skyline von Manhattan. Ein idealer Ort für Spaziergänge, Sport oder einfach, um die Aussicht zu genießen.

Flushing Meadows – Unisphere

Ein Besuch in dem weitläufige Flushing Meadows Corona Park lohnt sich vor allem aufgrund der beeindruckenden Unisphere, ein riesiger Globus, der 1964 für die Weltausstellung errichtet wurde.

Die 36 Meter hohe Stahlkugel symbolisiert die Verbundenheit der Erde und ist von großzügigen Grünflächen, Wasserbecken und Springbrunnen umgeben. Daneben machen nette Spazierwege, kleine Attraktionen und verstreute Imbisswagen den Park zu einem nettem Stopp.

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