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New York City – Lower Manhattan

Vom südlichsten Punkt in Manhattan, wo der East und der Hudson River zusammenfließen, bis hin zur 14th Street erstreckt sich Lower Manhattan, auch Downtown genannt.

Lower Manhattan, das ist die Wall Street und der Battery Park mit Blick auf die Freiheitsstatue, aber auch Greenwich Village und die High Line. Es ist außerdem der historische Kern New Yorks – dicht, lebendig und voller Orte, die ikonische Momente der Stadtgeschichte erzählen.

Es ist aber auch der 11. September, der Tag, an dem die Zwillingstürme des World Trade Centers durch Terroranschläge einstürzten und die Stadt nicht nur zwei ihrer Wahrzeichen verlor, sondern auch eine Geschäftsfläche so groß wie Cincinnati. Erst seit 2013 hat Manhattan mit dem neuen One World Trade Center eine neue Skyline und auch einen neuen Touristenmagneten, der dem Stadtteil wieder neues Leben bringt.

– Aktualisiert November 2025 –

Im Folgenden zeigen wir Euch die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Lower Manhattan von Süden nach Norden.

Battery Park

Am südlichsten Punkt Manhattans liegt der Battery Park mit schönen Aussichten auf die – von hier sehr kleine – Freiheitsstatue und die Hafeneinfahrt. Zudem starten hier auch die Touren zur Freiheitsstatue und Ellis Island.

Wenn Ihr mehr zu der berühmten Dame wissen möchtet, schaut gerne in unseren eigenen Beitrag: New York City – Zu Besuch bei der Freiheitsstatue.

Der Zeitbedarf für den Battary Park (ohne Tour zur Freiheitsstatue) liegt bei rund 20-30 Minuten.

Financial Distrikt

Nur wenige Schritte weiter liegt die berühmte Wall Street – das historische Finanzzentrum der USA.

Zwischen der New York Stock Exchange, Federal Hall und dem Charging Bull (der offiziell eigentlich im benachbarten Bowling Green liegt) spürt man den Kontrast zwischen historischem Manhattan und moderner Finanzwelt.

Mehr zum Financial Distrikt gibt es in unserem Beitrag New York City – Financial District, Chinatown und Little Italy.

One World Trade Plaza (WTC)
Oculus

Der Oculus ersetzt den Bahnhof, der 2001 bei den Anschlägen des 11. Septembers zerstört wurde und ist mit Baukosten von 4 Milliarden Dollar bisher der teuerste Bahnhof der Welt.

Der komplett säulenfreie Innenraum und die lichtdurchflutete, kathedralenartige Architektur machen ihn heute zu einem der beeindruckendsten modernen Bauwerke der Stadt. Die geschwungenen weißen Stahlrippen sollen an die Flügel eines Vogels erinnern und ein Symbol für Licht, Hoffnung und Aufbruch sein.

Seit der Eröffnung 2016 ist der Oculus vollständig in Betrieb und dient als Verkehrsknotenpunkt, Shoppingmall und spektakuläres Fotomotiv.

Der Zeitbedarf liegt bei rund 15–25 Minuten.

9/11 Memorial und One World Trade

Dort, wo vor dem 11. September 2001 die beiden Zwillingstürme standen, stürzen heute Wasserfälle in zwei Becken neun Meter in die Tiefe.

Die Becken kennzeichnen genau die Standpunkte und Grundrisse der beiden World Trade Center und haben am Rand die Namen der fast 3.000 Opfer eingraviert.

Zwischen den beiden Brunnen erhebt sich das 2014 eröffnete 9/11 Memorial Museum und dahinter der neue Hingucker Manhattans – der schlanke Glastower des One World Trade Centers.

Auf der Plaza befindet sich außerdem der Survivor Tree, dessen Äste und Wurzelwerk bei den Terroranschlägen stark beschädigt bzw. verbrannt wurden. Nachdem er aus den Trümmern geborgen wurde, kehrte er 2010 an seinen heutigen Standort zurück – als lebendes Symbol für Widerstandsfähigkeit.

Für die Aussichtsplattform des One World Trade haben wir einen separaten Beitrag geschrieben. Wenn Ihr mehr dazu wissen möchtet, dann schaut doch in unseren Beitrag New York City – One World Trade Center.

Der Zeitbedarf für die Plaza liegt bei rund 30-45 Minuten.

9/11 Museum

Die zeitgebundenen Tickets für das 9/11 Museum kosten $36 pro Person (Stand Nov. 2025) und sollten idealerweise vorab online gekauft werden.

Das Museum selbst ist in seiner Schlichtheit unglaublich bewegend: 21 Meter unter der Erde, dort wo früher die Zwillingstürme standen, werden über 23.000 Bilder, 10.300 Objekte, 2.000 Zeugenberichte und 500 Stunden Videomaterial gezeigt.

Das Museum, das über mehrere Eben verläuft, gliedert sich grob in zwei Hauptbereiche:

Im Bereich „Attack“ wird mit Fotos, Tonaufnahmen und Videomaterial minutiös der Ablauf der Anschläge vom 11. September 2001 dargestellt, während auf riesigen Leinwänden immer wieder die Twin Towers zusammenstürzen.

Im Bereich „Rebuild“ wird der Bau der Twin Towers und der Wiederaufbau inklusive der Errichtung des One World Trade Centers dokumentiert.

Daneben gibt es Sonderbereiche mit persönlichen Erinnerungen an die Opfer, Trümmerstücken der Türme und interaktiven Medien, die die Ereignisse eindringlich erlebbar machen.

Der Zeitbedarf liegt bei 2–3 Stunden. Je nach Interesse könnt Ihr hier aber auch locker 4–5 Stunden verbringen.

The Bean Sculpture

Seit 2023 findet Ihr direkt an der 56 Leonard Street eine weitere spannende Sehenswürdigkeit: The Bean, offiziell Cloud Gate.

Die beeindruckende Skulptur ist 14 Meter lang, fast sechs Meter hoch und aus poliertem Edelstahl gefertigt, sodass sie die umliegenden Gebäude und die Skyline auf faszinierende Weise reflektiert.

Besonders bei Sonnenschein oder abends, wenn die Stadtlichter darauf fallen, entstehen so atemberaubende Spiegelungen.

Chinatown & Little Italy

Die Viertel im Süden Manhattans verbinden kulturelle Vielfalt mit authentischem Straßenleben. Während Chinatown mit bunten Märkten, Tempeln und Restaurants begeistert, verführt Little Italy mit charmanten Cafés, italienischer Küche und historischer Atmosphäre.

Für alle Details schaut doch einfach mal in unserem Beitrag New York City – Financial District, Chinatown und Little Italy vorbei.

Ghostbusters Firehouse

Im nördlichen Teil von Tribeca steht eine der berühmtesten Feuerwachen der Filmgeschichte: Hook & Ladder 8 – besser bekannt als das Ghostbusters-Hauptquartier. Das Gebäude wird bis heute aktiv von der Feuerwehr genutzt.

Fans finden an der Fassade das bekannte Logo und oft thematisch passende Bodenmarkierungen. Ein kurzer, aber ikonischer Stopp.

Flatiron Building

An der Kreuzung der Fifth Avenue, des Broadway und der 23rd Street steht eines der Wahrzeichen von New York: Das Flatiron Building. Das 91 Meter hohe Gebäude mit seinem ungewöhnlichen dreieckigen Grundriss wurde 1902 errichtet und verdankt sein Aussehen dem spitzwinkligen Grundstück, auf dem es steht. An der Schmalseite ist es nur zwei Meter breit und damit ein beliebtes Fotomotiv.

Gramercy District

Der Gramercy District ist ein ruhiges und charmantes Wohnviertel, das durch seine Mischung aus historischen Gebäuden, kleinen Parks und urbaner Lebendigkeit besonders beliebt ist.

Hier findet Ihr unter anderem zum Beispiel den Gramercy Park, einer von nur zwei Privatparks in New York, der nur für Anwohner mit Schlüssel zugänglich ist, den Union Square, der seinen Namen der Verbindung zwischen Broadway und Park Avenue verdankt und Metronome, eine der markantesten öffentlichen Kunstinstallationen der Stadt, direkt gegenüber.

Ein Rundgang durch die kleinen Gassen dauert rund 20-20 Minuten.

Greenwich Village

Das Greenwich Village ist eines der beliebtesten und teuersten Wohnviertel der Stadt. In den Kopfsteinpflastergassen mit kleinen Läden und Cafés fühlt man sich wie in einem Dorf innerhalb der Metropole.

Sehenswert sind unter anderem die Christopher Street & das Stonewall Inn, der Washington Square Park, The Cage – einer der bekanntesten Basketballplätze des Landes – sowie die Bedford Street mit historischen Holzhäusern und dem schmalsten Haus New Yorks.

Je nachdem in welcher Tiefe Ihr das Viertel erkunden möchtet, könnt Ihr hier locker 1-1,5 Stunden verbringen.

Little Island & Pier 54

Little Island wurde erst 2021 eröffnet und ist eine der spannendsten neuen Parkanlagen New Yorks. Der kleine Inselpark schwebt im Hudson River auf eleganten tulpenförmigen Betonsäulen und bietet kleine Spazierwege, Aussichtspunkte, Picknickflächen und sogar ein Amphitheater.

Der reine Rundgang dauert circa 30–45 Minuten, danach lohnt sich auch noch ein Abstecher in das Pier 54, das mittlerweile in einen tollen öffentlichen Bereich mit Cafés, Sitzgelegenheiten und Eventflächen umgebaut wurde.

High Line

Am nördlichen Ende von Lower Manhattan beginnt die High Line – einer der beliebtesten Parks der Stadt. Auf der ehemaligen Güterzugtrasse erstrecken sich 2,33 Kilometer grüne Spazierwege über den Straßen von Manhattan. Entlang des Weges gibt es Kunstinstallationen, Blumenbeete, Sitzbereiche und spektakuläre Blicke auf den Hudson River und die umliegenden Hochhäuser.

Die High Line endet schließlich bei Hudson Yards in Midtown Manhattan, was einen schönen Übergang zu den weiter nördlich gelegenen Sehenswürdigkeiten bietet.

Der Zeitbedarf liegt bei 45–90 Minuten, je nachdem, wie viele Pausen und Fotostopps Ihr einplant.

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Wenn Ihr noch mehr von New York sehen wollt, dann schaut doch gerne in die folgenden Beiträge:

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