Bis zu seiner Sperrung im Jahr 2019 war der Trail zum Observation Point einer der ganz großen Klassiker im Zion National Park. Bereits unterwegs boten sich immer wieder großartige Ausblicke über den Zion Canyon, auf Angels Landing und in den geheimnisvollen Echo Canyon.
Bis zum spektakulären Aussichtspunkt am Observation Point wartete allerdings ein langer und vor allem steiler Aufstieg. Genau das sorgte aber auch dafür, dass der Trail – obwohl landschaftlich mindestens ebenso eindrucksvoll wie Angels Landing – meist deutlich weniger überlaufen war.
– Aktualisiert Mai 2026 –
Aktuelle Trail-Sperrungen
Bitte beachtet, dass seit eines großen Steinschlags im Jahr 2019 einige der bekanntesten Trails im Zion National Park auf unbestimmte Zeit gesperrt sind.
Dazu gehören auch der hier beschriebene klassische Aufstieg zum Observation Point, der Hidden Canyon Trail sowie der Weeping Rock Trail. Eine Wiedereröffnung ist derzeit nicht absehbar.
Für den Observation Point gibt es allerdings über die East Mesa einen Alternativtrail. Alle Infos dazu zeigen wir Euch in unserem Beitrag Zion National Park – Observation Point via East Mesa Trail.
Trail Facts
Derzeit gesperrt
- Lage: Zion National Park, Utah
Start: Weeping Rock (Shuttle Bus Stop #7)Traillänge: 12,8 KilometerHöhenunterschied: 700 MeterDauer: 4 – 6 Stunden- Besonderheit: Aussichten auf das Tal, den Virgin River und Angels Landing, Echo Canyon
- Mehr Infos: Joe’s Guide to Zion National Park (engl.)
Der Trail
Der Trail startete am Weeping Rock Trailhead (Shuttle-Bus Stop #7). Von dort waren es nur noch wenige Meter bis zum eigentlichen Einstieg.
Der größtenteils asphaltierte Weg verschwendete keine Zeit, um an Höhe zu gewinnen. Direkt nach dem Start wand sich der Trail in engen Serpentinen steil an der Canyonwand entlang, sodass Ihr schnell an Höhe gewonnen habt und bereits erste großartige Ausblicke in den Canyon und auf den Weeping Rock hattet.



Nach rund 1,2 Kilometern teilte sich der Trail. Links ging es weiter zum Observation Point, während der Weg rechts zum schönen Hidden Canyon führte.
Kurz hinter der Weggabelung habt Ihr dann den Echo Canyon erreicht. Hier wurde der Trail zunächst etwas flacher und bot eine kurze Verschnaufpause, gleichzeitig veränderte sich die Landschaft deutlich: Statt weiter Ausblicke warteten nun hohe Canyonwände, und rechts konntet Ihr immer wieder in den tief eingeschnittenen Slot Canyon blicken.



Nach Verlassen des Echo Canyon traf der Trail bald auf den East Rim Trail und stieg anschließend erneut deutlich steiler an. Die Serpentinen wurden enger, die Aussicht weiter und die Landschaft erneut offener.
Statt der roten Canyonwände dominierten nun helle Sandsteinfelsen, einzelne Bäume und weite Plateaus.



Irgendwann war der anstrengendste Teil geschafft und Ihr habt ein sandiges Hochplateau erreicht. Von dort führte der letzte Abschnitt vergleichsweise entspannt bis zum Observation Point.

Der Aussichtspunkt selbst gehört ohne Zweifel zu den spektakulärsten im gesamten Zion National Park. Tief unter Euch schlängelte sich der Virgin River durch den Canyon, während Angels Landing und die steilen Felswände des Zion Canyon direkt gegenüber liegen.



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Der Observation Point ist seit der Sperrung des klassischen Trails über den Weeping Rock weiterhin über den East Mesa Trail erreichbar.
Die Alternative ist deutlich einfacher und weniger steil, verläuft dafür aber überwiegend durch Wald- und Hochplateaulandschaft und ist damit nicht so spektakulär. Am Ende erreicht Ihr jedoch immerhin noch den Aussichtspunkt, der einfach einer der großen Höhepunkte des Parks bleibt.
Zusätzlich gibt es neben dem Observation Point in Zion, sowohl im Hauptcanyon als auch im Kolob Canyon, noch viele weitere großartige Wanderungen.
Eine Übersicht findet Ihr in unserem Beitrag Zion National Park – Utah at its best. Von dort kommt Ihr auch direkt zu den jeweiligen Trailbeschreibungen.




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