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Zion National Park – Utah at its best

Zion ist Utahs erster National Park ist gleichzeitig auch eines der größten Naturwunder des Staates.

Massive creme-rosa-rote Sandsteinklippen, beeindruckende Felsformationen und tiefe Canyons erheben sich aus dem grünen Tal des Virgin River in den strahlend blauen Himmel und schaffen Lebensräume für eine Vielzahl von Tieren und Pflanzen.

Fließendes Wasser hat im Laufe der Zeit die Navajo-Sandsteine durchschnitten und so die bis zu 670 Meter tief abfallenden Steilwände geschaffen. Im 19. Jahrhundert galten die Felsen als „die natürlichen Tempel Gottes“, sodass die Pioniere die Canyons nach der Himmelstadt Zion benannten.

Seit der Ernennung zum National Park im Jahre 1919 ist Zion stetig beliebter geworden und ist mittlerweile einer der meistbesuchten Parks in den USA.

– Aktualisiert Februar 2026 –

Park Facts
  • Gegründet: 19. November 1919
  • Größe: 602 km²
  • Höhenlagen: 1.117 Meter bis 2.660 Meter
  • Lage: Colorado-Plateau, Utah
  • Öffnungszeiten: Ganzjährig, aber saisonal können einzelne Straßen und Trailheads gesperrt sein
  • Eingänge: (1) East Entrance: Hwy. #9 über Mt. Carmel (2) Von South-Entrance: Hwy. #9 über Springdale
  • Eintritt: $35 pro Wagen/Woche plus $100 pro Person für Nicht-Amerikaner oder America The Beautiful Annual Pass
  • Besucher: Fast 5 Millionen jährlich (Rank 2/63)
  • Mehr Infos: National Park Service Zion

Aktuelle Trail-Sperrungen

Bitte beachtet, dass seit eines großen Steinschlages im Herbst 2019 einige der bekannten Trails auf unbestimmte Zeit gesperrt sind. Dazu gehören der klassische Aufstieg zum Observation Point, der Hidden Canyon Trail und der Weeping Rock Trail – mittelfristig ist keine Wiedereröffnung geplant.

Bereiche

Der Zion National Park teilt sich in diverse Canyons, von denen der bekannteste und meistbesuchte der Zion Canyon ist, insbesondere da er auch das (touristische) Zentrum des Parks bildet.

Hier findet Ihr bekannte Trails wie Angels Landing, die Narrows oder die Emerald Pools und imposante Felsformationen, wie den Watchman, Weeping Rock und die hochragenden Klippen des Court of the Patriarchs.

Deutlich weniger besucht und schon fast “off the beaten path” sind hingegen der Kolob Canyon und Wildcat Canyon, sowie das West und East Rim.

Aber auch hier findet Ihr wunderschöne und vor allem wenig besuchte Wanderwege und mit der Kolob Canyon Road und der Kolob Terrace Road zwei wirklich schöne Scenic Drives.

Außerdem könnt Ihr von hier z.B. über den West Rim Trail auf langen, aber grandiosen Tageswanderungen zurück in den Zion Canyon wandern.

Transport/ Shuttle Busse
Zion Scenic Drive

Quer durch den Zion Canyon – und damit durch das Herz des National Parks – verläuft vom Zion Visitor Center bis zum Temple of Sinawava der Zion Scenic Drive. Entlang dieser Straße eröffnen sich Euch nicht nur beeindruckende Ausblicke auf die hohen Sandsteinklippen, sondern hier befinden sich auch nahezu alle wichtigen Trailheads des Parks.

Von Februar bis November sowie während der Ferienzeit im Dezember sind ab der Canyon Junction – dort, wo der Zion Scenic Drive auf den Zion-Mount Carmel Highway trifft – auf dem Scenic Drive jedoch keine Privatfahrzeuge erlaubt. In diesem Zeitraum könnt Ihr Euch im Canyon ausschließlich mit den kostenfreien Shuttle-Bussen fortbewegen.

Zion Canyon Shuttle

Diese verkehren täglich und in regelmäßigen Abständen (meist alle 7-10 Minuten) und bedienen sämtliche Haltestellen entlang der Parkstraße. Eine Übersicht aller Stopps sowie die aktuell gültigen Fahrpläne findet Ihr auf der Webseite des National Parks.

Die Fahrt vom Visitor Center bis zum Temple of Sinawava dauert pro Strecke etwa eine Stunde. Währenddessen informiert Euch eine Bandansage über Wissenswertes zur Landschaft, Geschichte und Geologie des Parks.

Nicht mit dem Shuttle erreichbar sind die außerhalb des Hauptcanyon gelegenen Bereiche, wie der Kolob Canyon, aber auch der Trailhead zum Canyon Overlook. Diese Bereiche könnt Ihr nur mit dem eigenen Fahrzeug erreichen.

Springdale Shuttle

Ein zweiter kostenloser Shuttle-Bus verbindet außerdem das Visitor Center mit der außerhalb des Parks gelegenen Stadt Springdale.

Wenn sich Eure Unterkunft dort befindet oder die Parkplätze im National Park – die oft schon früh am Morgen belegt sind – keinen freien Platz mehr bieten, könnt Ihr bequem mit diesem Shuttle in den Park fahren.

Wenn Ihr nur…
… einen Tag in Zion habt

Habt Ihr nur einen Tag in Zion, solltet Ihr auf jeden Fall versuchen, den Trail zu Angels Landing zu wandern – sicherlich einer der spektakulärsten und bekanntesten Trails des Parks. Zudem sind die Aussichten mit die besten, die Ihr im Zion Canyon bekommen könnt.

Bitte beachtet, dass Ihr für die sogenannte „Chain-Section“ ab Scout Lookout mittlerweile ein Permit benötigt. Genauere Infos hierzu findet Ihr auf der Seite des NPS.

Allerdings werdet Ihr mit Angels Landing vermutlich nicht den gesamten Tag beschäftigt sein. Als kürzere und gut kombinierbare Add-ons bieten sich zum Beispiel der Emerald Pools Trail, der Riverside Walk (bis zum Einstieg in die Narrows), der Canyon Overlook Trail oder der Watchman Trail nahe des Visitor Centers an.

… zwei bis drei Tage in Zion habt

Habt Ihr zwei oder drei Tage Zeit, dann sollte für einen Tag der Trail zum Observation Point auf Eurer Liste stehen.

Zwar ist der klassische Aufstieg vom Zion Canyon aus – den man früher auch wunderbar mit dem Hidden Canyon Trail kombinieren konnte – seit einem massiven Steinschlag dauerhaft gesperrt, doch zumindest den Aussichtspunkt könnt Ihr über den East Mesa Trail glücklicherweise noch erreichen.

Dafür müsst Ihr zwar eine längere Anfahrt in Kauf nehmen und der Weg selbst ist deutlich weniger spektakulär als die ursprüngliche Route, doch die Aussicht am Ziel bleibt schlicht bombastisch. Der Blick tief in den Zion Canyon und auf Angels Landing gehört nach wie vor zu den beeindruckendsten Panoramen im gesamten Park.

Wenn das Wetter passt, ist es außerdem Zeit für die Narrows – eine wunderbare Wanderung durch einen Slot Canyon, bei der Ihr einen Großteil der Strecke im Virgin River unterwegs seid.

… vier und mehr Tage in Zion habt

Habt Ihr vier Tage oder mehr Zeit oder seid Ihr – wie wir – Wiederholungstäter, dann lohnt es sich auf jeden Fall, die etwas abseits liegenden Gebiete des Parks näher zu erkunden.

Dazu gehört zum Beispiel der Kolob Canyon mit der eindrucksvollen Kolob Canyons Road sowie der Kolob Terrace Drive.

Entlang beider Strecken starten weitere grandiose Trails, wie der sehr lange, aber wunderschöne West Rim Trail, der (zweitägige) La Verkin Creek Trail, der beliebte Taylor Creek Trail oder die sehr lohnenswerte Wanderung zur Subway.

Beachtet bitte, dass Ihr für The Subway (wie auch für alle Overnight-Backpacking-Trips) zwingend ein Permit benötigt.

More

Noch mehr als die hier genannten Trails findet Ihr auf der Seite des National Park Service – sowohl für den Zion Canyon als auch für den Kolob Canyon. Außerdem könnt Ihr dort auch weitere Wilderness Trails finden, von denen die meisten dann allerdings Mehrtagestouren sind.

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